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[Update] Piratenpartei Sachsen-Anhalt versinkt in “jede Menge SPAM”

September 3rd, 2010

Ich kann aufatmen!
Ich bin doch nicht schuld an die Spamflut der Piratenpartei Sachsen-Anhalt. :D

Wenn man die Reaktionen der Vergangenheit mal betrachtet bin ich auf Grund meines Artikels gestern sozusagen mit Reaktionen überflutet worden. ;)
Ich war/bin begeistert!

Was war geschehen?
Ich habe dem Herrn Z. ja geantwortet und hatte auch später noch über die beanstandete Mailadresse eine Mitteilung (mit Link auf den Artikel) zugesendet, das mich eben Herr Z. in dieser Sache angemailt hatte.
Nun, am späten Nachmittag hat mich Herr Z. dann angemailt und kurz vor Mitternacht noch eine Mail von einem Herrn S. von einer Mailadresse der Piratenpartei-Domain. Das dann die Lesebestätigung meiner Mail an den “Vorstand@…” noch nach Mitternacht von einem Dritten Piraten ankam, hat mich heute Morgen zu Freudentänzen gebracht. :D

Mal kurz was Allgemeines zu dem Thema
Ich werde auf die Mails später noch eingehen (besonders auf die von Herrn S.). Es ist in beiden Mails darauf hingewiesen worden, das man natürlich nie Behaupten würde, das ich die Schuld an die “jede Menge SPAM” habe.
Als ich Freunden von meinem Artikel erzählte, habe ich folgende Bemerkung dazu geschrieben: “Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich endlich mal eine Reaktion von denen bekomme.”
Also, ganz einfach “Aktion” und “Reaktion”.
Ich habe einen Artikel bewusst Provokativ verfasst und habe damit eine Reaktion hervorrufen wollen. Mein Ziel habe ich erreicht.
Die Frage war, was Herr Z. mit der Art, wie er die Mail verfasst hat (=Aktion) erreichen (= Reaktion) erreichen wollte?

Der Grund der Mail war eigentlich ganz einfach:
Die Mailadresse wird mit Spam überflutet und man versucht, die Flut durch Gegenmaßnahmen einzudämmen. Also schaut man nach, wo die Mailadresse in Realform aufgeführt ist und bittet um Änderung.
Also “Aktion = Bitte” und “Reaktion = Erfüllung der Bitte oder eben nicht” (je nach dem wir der Gebetene drauf ist)
Das war scheinbar dem Herrn Z. nicht ausreichend. Er wollte mit entsprechenden Hinweisen die Dringlichkeit oder den Druck auf dem Gegenüber erhöhen. Das kann man natürlich versuchen. Man sollte sich aber vorher darüber Informieren, an wen man sich diesbezüglich wendet. Bei mir ist es dabei eher so, das ich, wenn meine Analyse der Situation dazu führt, dass man mich direkt oder indirekt (unberechtigt) unter Druck setzen will, eine entsprechende Gegenreaktion bekommt.
Statt mir indirekt das Gefühl vermitteln wollen, das ich zumindest nicht unerheblich schuld an das Spamproblem des Landesverbandes sei, wäre hier eine einfache Anfrage eine angemessene Reaktion gewesen. Wenn man sich die Mühe gemacht hätte, den Artikel, in dem die Mailadresse aufgeführt war auch durchzulesen, hätte man schnell feststellen können, wie ich es Aufnehmen muss, wenn man mir von dem Landesverband so mit einer “Bitte” kommt, wo der Landesverband es bis Heute nicht geschafft hat, mein Recht auf Auskunft zu erfüllen.
Sprich, auf eine Aktion ist die Reaktion auch geleitet von der Position zu dem Bittsteller.

So viel zu der Theorie.

Die Mails

Herr Z. schrieb mir:

Hallo,
vielen Dank für Ihre Antwort und Ihren ausführlichen Blogbeitrag. Mir ist
durchaus bewusst, dass die Adresse derzeit auch auf zahlreichen Seiten, die
von der Piratenpartei betrieben werden, zu finden ist. Auch dort habe ich die
entsprechenden Admins angeschrieben.
Zu Ihrem Blogeintrag: Niemand hat behauptet, dass “Sie schuld sind”.

Viele Grüße,
Axxxxx Zxxxx

Wenn Ihnen, Herr Z. bewusst ist, das die Mailadresse auch auf vielen anderen Seiten (u.A. auch auf Pirateneigenen Seiten) zu finden ist, warum schreiben Sie mich dann so an das der Eindruck entstehen könnte, als sei meine Nennung Isoliert das Problem. Anders kann ich den Google-Link, in dem die Suchanfrage so gestaltet war, das ausschließlich meine Seite als Ergebnis kommen konnte nicht interpretieren. Über das Thema “Aktion und Reaktion” habe ich mich ja schon ausgelassen.

Die Mail von Herrn S. war dagegen Umfangreicher:

Sehr geehrter Herr Slobodzian,

Herr Z. hat in der Tat von mir den Auftrag erhalten, mit google nach
unserer Vorstandsadresse zu suchen, um dann die Seitenbesitzer zu
_bitten_ die Adresse zu verändern. Genau das wird er gemacht haben.
Anschuldigungen an Sie kann ich aus seiner Mail nicht erkennen.
Da lesen Sie zwischen den Zeilen Dinge, die nicht vorhanden sind.
Trotzdem ist mir bewusst, das wir da ein Fettnäpfchen erwischt haben, da
Sie in der Vergangenheit durch einen SPAM-Service der Piraten-lsa
belästigt wurden.
Nun kann ich nur sagen, dass ich einen solchen “Service” nicht
befürwortet hätte, da ich ihn genauso kritisch wie Sie sehe.
Mit dem Link sollte sicher kein falscher Anschein erweckt werden,
sondern nur sichtbar gemacht werden, dass der google-crawler die Adresse
auf Ihrer Webseite findet, ohne das man erst in der Trefferliste suchen
muss.
Ohne die Erweiterung “site:ichbinterrorist.de” findet man die
Mailadresse ja auch.
Die Tatsache, dass auf unseren eigenen Seiten die Adresse noch zu finden
ist, bedeutet nur, dass die dafür verantwortlichen vermutlich nicht so
schnell reagieren wie Sie es erfreulicherweise tun.
Ich wiederhole noch mal:
Ich mache Sie nicht verantwortlich für die bei uns eingehenden SPAMs.
Mir ist völlig klar, das alle im Netz stehenden Adressen von Crawlern
gefunden und für Spamversender von Interesse sind.
Deshalb habe ich nur gebeten, diese wenn möglich zu
entfernen/modifizieren, da ich davon ausgehe, dass die Adresse nicht mit
der Absicht, SPAM-Futter zu werden auf die betreffende Webseite gestellt
wird. Ich weiß auch, dass viele solcher modifizierten Mailadressen von
Scannern trotzdem erkannt werden können und setze ein bischen auf die
Erfahrung der Betreiber, dem zuvorzukommen.

Bezüglich Ihrer Auskunftsanfrage:
Mir ist nicht bekannt, das der Verband eine Adressdatenbank zum Zwecke
der Werbung betreibt. Nach meiner Kenntnis verwalten wir ausschliesslich
unsere eigenen Mitgliedsdaten. Sollten Sie einen Verdacht haben, dass
das nicht stimmt, bitte ich um entsprechende Hinweise an mich.
Für weitere Anfragen diesbezüglich stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Jxxxx Sxxxxxxx

Als erstes ist festzuhalten, das Herr S. in seinem Text auch im original “Herr Z.” geschrieben hat, obwohl ich den Namen voll (Vor- und Nachnahme) in meiner Mitteilungsmail ausgeschrieben habe. Hier sieht man ein gutes Beispiel von Aktion und Reaktion. Ich gehe davon Aus, das Herr S. sich meinen Artikel (und vielleicht auch die weiteren Verlinkten älteren Artikel) durchgelesen hat und so vermuten konnte, das ich die Mail evtl. veröffentliche und hat schon selbst (ob bewusst oder unbewusst) den Namen entsprechend gekürzt.
Auch ist ansonsten das Schreiben sachlich und mit einer beschwichtigenden leichten Selbstkritik. An dieser Stelle einfach für den Teil der Mail ein schlichtes Danke für die Erläuterungen. Auch wenn ich nicht mit allen Erläuterungen übereinstimme (habe mich ja schon bezüglich der “Aktion” ausgelassen).

Der 2. Teil ist dagegen schon rein von meinem Auskunftsersuchen gegenüber dem Landesverband Falsch und ablenkend.
Diesbezüglich diesen teil der Mail nochmals isoliert als Zitat:

Bezüglich Ihrer Auskunftsanfrage:
Mir ist nicht bekannt, das der Verband eine Adressdatenbank zum Zwecke
der Werbung betreibt. Nach meiner Kenntnis verwalten wir ausschliesslich
unsere eigenen Mitgliedsdaten. Sollten Sie einen Verdacht haben, dass
das nicht stimmt, bitte ich um entsprechende Hinweise an mich.
Für weitere Anfragen diesbezüglich stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Hier scheint man sich weder mit meiner Anfrage, bzw. Auskunftersuchen wirklich beschäftigt zu haben, noch die Problematik erfasst haben oder wollten.
Es geht hier um 2 verschiedene Dinge.
1.
Das der Landesverband vor der Bundestagswahlen über Ihren Mailserver an Dritte Werbung gesendet hat. Das zuerst einmal zu dem Thema Spam. Dazu habe ich in 2 früheren Artikeln ausführlich Stellung genommen.
2.
Da die Mailaktion über den Mailserver der Domain “ichbinpirat.de”, für die sich laut Impressum die Piratenpartei Sachsen-Anhalt verantwortlich zeichnet. Mein Auskunftsersuchen diesbezüglich war gegenüber der Piratenpartei (eben über die hier behandelte Mailadresse) sehr eindeutig.
Noch mal zur Erinnerung der entsprechende Teil des “offenen Briefes”:

Als Empfänger einer solchen Mail, somit auch mit einem Berechtigten Interesse, was mit meinen Daten passiert, fordere ich Sie auf mir umgehend Auskunft zu erteilen.
Ich möchte als erstes Ihr Verfahrensverzeichnis haben. Weiter will ich gemäß § 34 des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) von Ihnen Auskunft, was, wo und wie sie die Daten von mir, hier explizit die Mailadresse „xxxxx@xxxxxxxxxxxx.de“ gespeichert und erfasst haben.
Auf welcher Gesetzlichen Grundlage diese Speicherung erfolgte.
Des weiteren Fordere ich Sie auf, da ich hier keine gesetzlich vorgegebenen Gründe für die Speicherung sehe, all diese Daten vollständig zu löschen.
Zudem erwarte ich eine Erklärung, wie sie in Zukunft verhindern wollen, dass Personen durch Ihren Dienst nicht ungewollt belästigt werden.

Ich sehe es so, dass Sie notfalls diese Werbemasche entfernen müssen, wenn sie nicht in der Lage sind die gesetzlichen Bestimmungen für Mailwerbung einzuhalten.

Eine Meldung an die entsprechende Datenschutzbehörde behalte ich mir vor. Ebenso, wie die Durchsetzung eines Unterlassungsanspruches.

In Ihrer kurzen Antwort, Herr S. sind sie weder auf diesen Tatbestand eingegangen, noch entspricht die Antwort den gesetzlichen Rahmen. Weder wurde mir bis Heute erläutert, wie mit den Daten, die Dritte über Ihren Mailserver versenden konnten behandelt wurde und wer auf diese Daten zugriff hat, noch wurde mir Bestätigt, das man meine Daten gelöscht hat und mir fehlt bis Heute die Bestätigung, das man jede weitere Werbemaßnahme mir gegenüber unterlassen wird.
Was Sie für Adressdaten in irgendwelchen Adressdatenbanken haben ist für mich nur so weit interessant, als das sich auch meine evtl. in solch einer Datenbank befinden oder befunden haben. Mir fehlt wie gesagt immer noch die Erklärung, was mit den Daten, die über Ihrem Mailserver gegangen sind und somit auf der Datenbank Ihres Mailservers sind geschieht.

In dem Zusammenhang empfehle ich Ihnen an dieser Stelle Ihre eigenen Schriften, speziell zum Thema der „informelle Selbstbestimmung“ zu lesen. Auf Ihrer eigenen Seite des Landesverband findet man unter dem Menüpunkt “Programm” an erster Stelle direkt einen Absatz über die “informelle Selbstbestimmung”. Hier mal zum einfachen auffinden diese als Zitat:

Informationelle Selbstbestimmung

Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, muss gestärkt werden. Dazu müssen insbesondere die Datenschutzbeauftragten völlig unabhän­gig agieren können. Neue Methoden wie das Scoring machen es erforderlich, nicht nur die persönlichen Daten kontrollieren zu können, sondern auch die Nutzung aller Daten, die zu einem Urteil über eine Person herange­zogen werden können. Jeder Bürger muss gegenüber den Betreibern zentraler Daten­banken einen durchsetzbaren und wirklich unentgeltlichen Anspruch auf Selbstaus­kunft und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten haben.

(Quelle: Piratenpartei Sachsen-Anhalt – Programm –> Unsere Ziele)

Nun, neben dem von mir unterstrichenen Teil ist auch der Teil bezüglich des Datenschutzbeauftragten interessant. Ich habe heute Morgen vergeblich versucht auf Ihrer Webseite “www.piraten-lsa.de” Informationen zum Datenschutz Ihrer Partei zu finden. Man kann zwar einige Berichte über den Datenschutz und wie Wichtig das Thema für Sie ist finden, aber trotz aller Mühe habe ich weder eine Datenschutzerklärung, noch einen Datenschutzbeauftragten, noch ein “Verfahrensverzeichnis” in Bezug auf Ihre Partei/Landesverband finden. Vielleicht bin ich ja einfach nur zu doof, um auf Ihrer Seite entsprechendes für ein Thema, das ansonsten für Ihre Partei so wichtig ist zu finden. Gerne nehme ich entsprechende anders lautende Hinweise dazu entgegen. Nur der Vollständigkeit wegen sei erwähnt, das auch auf der Webseite “www.ichbinpirat.de” keine entsprechende Infos zu finden sind, obwohl von dieser die Spam-Aktion ausging.

Ich denke, das ich den Anspruch der Piratenpartei jetzt mal “juristisch” Korrekt überprüfen werde.
Damit steht die Partei mit dem Energieversorger “EnBW” und der “IHK-Stuttgart” in würdiger Gesellschaft. Unter anderem gegen diese stellt mein Anwalt gerade Klage wegen der Missachtung meines Auskunftsersuchen (ich werde noch berichten).

Links:

- Ich bin Terrorist: Die Piratenpartei fordert zum Spam auf …
- Ich bin Terrorist: Offener Brief an die Piraten Sachsen-Anhalt wegen “Spam-Service”
- Ich bin Terrorist: Ich bin Schuld: Piratenpartei Sachsen-Anhalt versinkt in “jede Menge SPAM”

Ich bin Schuld: Piratenpartei Sachsen-Anhalt versinkt in “jede Menge SPAM”

September 2nd, 2010

Ja wohl richtig gelesen:
ICH BIN SCHULD

Jedenfalls, wenn ich der Mail des “i. A. des Generalsekretärs” glauben darf.

Hintergrund

Vor gut einem Jahr habe ich auf die Praxis der Piratenpartei Sachsen-Anhalt hingewiesen, wo diese Ihre Anhänger aufforderte Dritte mit Spam über einen Mailsever der Piratenpartei zu “beglücken” (ich berichtete darüber hier: Die Piratenpartei fordert zum Spam auf …). Ich habe der Piratenpartei Sachsen-Anhalt ein paar Tage später einen “offenen Brief” geschrieben und um Stellungsnahme gebeten (Siehe hier: Offener Brief an die Piraten Sachsen-Anhalt wegen “Spam-Service”).
In dem offenen Brief habe ich auch die Mailadresse, an die der “offene Brief” gesendet wurde aufgeführt. Diese war in Schriftform mit den “@” und “.de” aufgeführt. Eine Hyperfunktion (also anklickbar) war nicht eingebunden.
In dem Aufführen dieses Links einmalig in dem Fließtext meines Artikels sah man wohl den Grund für den Erhalt “jede Menge SPAM” auf diese Adresse.

An sich kein Drama, aber die Mail weist einen Anspruch und eine Beweisführung auf, die mich dazu veranlasst doch noch mal Stellung zu dieser Partei und spetiell dem Verband Sachsen-Anhalt zu nehmen.
Das ich bis Heute sowohl auf eine Stellungnahme bezüglich meines “offenen Briefes” und einem Auskunftsersuchen gemäß BDSG vergeblich warte sei hier nur am Rande erwähnt.

Anmerkung:
Ich habe die Mailadresse trotz dieser abenteuerlichen Behauptungen natürlich entsp. Bearbeitet.

Die Situation

Ich habe mir die Mail nun einige male durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, das der Inhalt weder Vertraulich ist, noch die Veröffentlichung eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte vorliegt, wenn ich die Mail wortwörtlich (außer den Namen des Verfassers) veröffentliche. Das allgemeine Interesse über das Handeln einer politischen Partei sehe ich als höher an.
Dementsprechend hier die Mail:

Betreff: Website ichbinterrorist.de

Sehr geehrter Herr Slobodzian,

laut Impressum sind Sie der Betreiber der Website “ichbinterrorist.de”.
Auf der Seite http://ichbinterrorist.de/?p=410 ist die
Mail-Adresse “vorstand[klammeraffe]piraten-lsa[dot]de” zu finden. Siehe auch
http://www.google.de/search?q=”vorstand%40piraten-lsa.de”+site:ichbinterrorist.de

Könnten Sie bitte diese Adresse durch etwas *nicht maschinenlesbares*, etwa in
der Form “vorstand (an) piraten-lsa (punkt) de” ersetzen?

Hintergrund ist, dass auf der genannten Adresse jede Menge SPAM ankommt.

Bitte um Bestätigung! Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße,

Axxxxx Zxxxxx
i. A. des Generalsekretärs
Piratenpartei Sachsen-Anhalt

(Quelle: Mail an meine Mailadresse aus dem Impressum. Anmerkung: Die Mailadresse von der Piratenpartei im Zitat wurde von mir entsprechend bearbeitet, damit diese nicht “maschinenlesbar” ist)

Die Antwort darauf an dieser Stelle

Herr Z., ich hätte jetzt zuerst einmal fordern können, das sie sich als wirklicher “i. A. des Generalsekretärs” verifizieren, da die Mailadresse nicht auf eine Mail der Piratenpartei Sachsen-Anhalt schließen konnte. Aber da ich mich im vorigen Jahr recht intensiv mit der Piratenpartei beschäftigt habe, siht diese Mail dem Verständnis der Partei so ähnlich, das ich die Richtigkeit der Herkunft mit 99%iger Sicherheit annehmen kann. ;)

Fangen wir doch mal von vorne an.
Herr Z., ich bin nicht nur laut Impressum der Betreiber der Seite, ich stehe sogar für alle Einträge gerade. Da Kommentare erst nach meiner Freigabe veröffentlicht werden, sogar für die Kommentare Dritter auf meiner Seite.
Es war richtig, das in dem aufgeführten Link die Mailadresse im Fließtext zu finden war. Da ich selbst gegen Spam kämpfe, habe ich die Mailadresse natürlich umgehend geändert. Wobei man sich im klaren sein sollte, das der Vorschlag der Änderung nicht immer hilft, das die Such-Robots inzwischen Filter haben, die die üblichen Spam-Gegenmaßnahmen auch Filtern können.

Jetzt wird es Spannend:
Ich soll auch die Google Suchanfrage beachten!
Schauen wir uns den angegebenen Link mal an und beachten was da abgefragt wird:

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Man hat also nach der Mailadresse und meiner Webseite gesucht, bzw. nur nach Ergebnisse auf meiner Seite. Das man sich nicht schämt, solche “Beweise” aufzuführen. Frei nach dem Motto “Ich traue nur Unterlagen, die ich selbst gefälscht habe”.
Sucht man “nur” nach der Mailadresse sieht das Ganze schon anders aus. Google hat da 19 Treffer gefunden und davon sind allein 11 Treffer von Parteieigenen Webseiten.

Das man mich dann bittet, das ich die Mailadresse “durch etwas *nicht maschinenlesbares*” ersetze, bzw. verändere mag ein berechtigter Wunsch sein. Das aber im Zusammenhang auf den “Google-Suchergebnishinweis” und der anschließenden Erklärung, dass der (Hinter-) Grund “jede Menge SPAM” sei ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit!
Wir wollen mal Festhalten, das der Landesverband, dessen “i. A. des Generalsekretärs” mich angeschrieben hat und behauptet, ich sei Schuld an “jede Menge SPAM” der Landesverband ist, der im Internet vor der Bundestagswahl aufgefordert hat, über Ihren Mailsever Dritte mit Spam zu belästigen.
Man scheint hier mit sehr verschiedenen Messlatten zu messen.

Meine “persönliche Meinung” dazu

Ich hatte vor etlichen Jahren mal Hoffnung in die Grünen, bzw. den Vorgängern (GAL usw.) gelegt und auf eine “ehrliche Politik” gehofft. Diese haben dann ein gutes Jahrzehnt gebraucht, um nicht mehr von den anderen Parteien in Ihrem Verhalten unterscheidbar zu sein (sowohl in der Kölner Kommunalpolitik, wie auch überregional – Land und Bund-), ja sogar noch schneller, als die SPD Ihre Grundwerte verratend.
Dann tauchten die Piraten auf. Auch hier dachte ich, das dies vielleicht eine Bewegung sein könnte, die “ehrliche Politik” betreiben könnte. Aber diese schafften es schneller als in einem 10tel der Zeit die die Grünen gebraucht haben, sich auf das Nivau der anderen Parteien zu begeben.
Wer sich die Mühe macht, die Äußerungen vor der Bundestagswahl durch zuschauen wird schnell feststellen, das nicht Politische Ziele wichtig waren, sondern das man so viele Stimmen bekommt, das man es über der Wahlkampferstattungsgrenze schafft. Politische Ziele Durchsetzen? Fehlanzeige. Im Gegenteil, alle Äußerungen, die dieses Ziel gefährden konnten wurden mit einer Brutalität entgegnet, das es unter dem Niveau der “Blöd” war.
Mir scheint, das kaum einer der Parteiangehörigen Ihr eigenes Wahlprogramm selbst gelesen haben. Ansonsten ist ein solches Verhalten nicht zu verstehen und vor allem auch die Spamaktion hätte es nie geben dürfen.
Wie ich in dem offenen Brief aufgezeigt habe, hat die Partei auf Papier die Persönlichkeitsrechte sehr hoch angesetzt. Trotzdem sah man sich offensichtlich bis Heute nicht in der Lage meine Persönlichkeitsrechte (unter anderem auch das recht an den eigenen Daten) zu beachten.
Weder hat man sich dahingehend erklärt, mich in Zukunft nicht zu belästigen, noch was mit meinen Daten (Mailadresse) geschehen ist, auf dem der Spam dieser Partei bei mir gesendet wurde.

Anmerkung:

Jeder kann Fehler machen. Dies ist nur Menschlich. Aber wenn man auf Fehler und Widersprüche hingewiesen wird, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob an diesen hinweisen nicht etwas dran ist. Zudem sollte man die Rechte anderer ebenso Achten, wie man Sie für sich einfordert.
Auch ich habe meine Fehler gemacht. So habe ich z.B. entgegen meinen eigenen Grundsätzen hier in dem Forum Namen von Personen ausgeschrieben. Dies habe ich dann behoben, wobei ich die weiteren inhaltlichen Forderungen nach Prüfungen abgelehnt habe und dies auch begründet habe.
Ein solches Verhalten vermisse ich bei dieser Partei. Man stellt sich über das recht des Einzelnen.

Abschluss

ich habe dem Verfasser der Mail natürlich auch geantwortet. Ebenso wie seine Mail veröffentliche ich hier auch meine Antworten:

Betreff: Re: Website ichbinterrorist.de

Hallo,
schon interessant, das man auf der einen Seite selbst Spam (unerwünschte Mails) an Dritte als Modell der Wahlwerbung nutzt und sich über die eigene Belästigung beschwert.
Ich vermisse bis Heute eine Antwort, sowohl auf meine Anfrage in dem angegebenen Link, sowie auch eine befriedigende Antwort auf mein Auskunftsersuchen gemäß des BDSG.
Und hier bitten Sie um “Bestätigung”!

Interessant finde ich Auch Ihren Verweis auf das Google-Suchergebnis, wenn man nach der Mailadresse und der URL meiner Webseite fragt. Fragt man einfach nur nach der Mailadresse, so findet man allein auf eigene Piratenseiten die Mailadresse insgesamt an 11 Stellen (die von google gefunden wurde). Und das von 19 Ergebnissen insgesamt.
Auch halte ich es unter diesem Gesichtspunkt für Abenteuerlich, Ihr großes Spamaufkommen allein durch die einmalige Nennung der E-Mailadresse in meinem Artikel zu begründen. Dazu sind meine Besucherzahlen und Trafik nun wirklich nicht geeignet.

Natürlich werde ich trotzdem, das ich doch verwundert bin, mit welchen unterschiedlichen Messlatten Ihre Partei handelt die Meiladresse entsp. ändern.

Wünschenswert fände ich es aber, wenn Ihre Partei endlich mal Stellung zu meinem Schreiben nimmt.

Georg Slobodzian

Dies war meine spontane Antwort, nachdem ich heute die Mail von dem “i. A. des Generalsekretärs” gelesen habe.
Danach habe ich in einer 2. Mail darauf hingewiesen, das ich die Auffassungen der Partei öffentlich aufzeigen werde:

Betreff: Nachtrag zur vorherigen Mail

Hallo,

Sie werden ja bestimmt verstehen, das ich Ihre unterschiedlichen Auffassungen von Persönlichkeitsrechten und Spamschutz in einem Artikel aufarbeiten werde.
Auch ich mach manchmal Fehler. Aber wenn mich einer auf vermeintliche Fehler oder Widersprüche aufmerksam macht, dann stelle ich mich zuerst ein mal in Frage. Sollte ich dann zu dem Ergebnis kommen, das ich von anderen mehr verlange, als ich selbst handle, dann ändere ich zuerst einmal mein Handeln und versuche dann ehrlich Stellung dazu zu nehmen. Als Einzelperson ist dies eigentlich schwieriger als für eine Organisation, die die Möglichkeit hat, mit mehreren Personen Ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen.

Georg Slobodzian

Ob man nun vielleicht mal seinem eigenen Anspruch gerecht wird?
Wenn ich Ehrlich bin, ich habe da so meine Zweifel.

Links:

- Ich bin Terrorist: Die Piratenpartei fordert zum Spam auf …
- Ich bin Terrorist: Offener Brief an die Piraten Sachsen-Anhalt wegen “Spam-Service”

Vorratsdatenspeicherung: Polizeidirektion Dessau, ich bin stolz auf Euch!

Juni 19th, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Gesellschaft,Internet,Politik,Recht — Gaston @ 13:56

Im Jahr 2007 wurde für ein paar Wochen mal eben alles, was sich auf den Polizei-PCs befand gesichert und was die Beamten so auf den PCs machten.
Das allein schon bewundernswert, als gutes Beispiel für die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung. Besonders zu bewundern ist es auch, das man sich über die von Stasi 2.0 eingeführte Speicherdauer von 6 Monaten hinweggesetzt hat und die gespeicherten Daten bis (scheinbar) heute noch nicht gelöscht wurden.
Ich habe Hochachtung vor dieser konsequenten Demonstration für die Vorratsdatenspeicherung.
Schließlich waren es die Verbände der Polizei, die nach der Entscheidung des Verfassungsgericht gegen die Bestimmungen über die Vorratsspeicherung eine neue Regelung der Verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung gefordert haben. Von daher ist es nur Konsequent, das die Polizeidirektion als Zeichen des Widerstandes gegen diese “unsinnige” Entscheidung des Verfassungsgericht sich über die Gesetze hinwegsetzt.

Nun muss sich doch tatsächlich der Datenschatzbeauftragte von Sachsen-Anhalt einmischen und will diese Demonstration für die Vorratsdatenspeicherung beenden.

Mit Spannung ist nun zu sehen, das die von dieser Einmischung betroffenen Polizisten von Dessau für Ihr Recht auf Vorratsdatenspeicherung auf die Straße gehen. Auch mit Spannung ist die Entscheidung zu sehen, ob das Demonstrationsrecht in Form der praktizierten der Vorratsdatenspeicherung höher anzusetzen ist, als dieses jämmerliche Datenschutzgesetz. Schließlich ist auch das Demonstrationsrecht ebenfalls, wie auch das Persönlichkeitsrecht eines der Grundrechte.

Also, liebe Mitarbeiter der Dessauer Polizeidirektion, lasst Euch nicht beirren und kämpft für Euer Recht auf Vorratsdatenspeicherung!

Es kommt jetzt auch noch schlimmer!
Diese Datenschützer, allen voran der Bundesdatenschützer Peter Schaar plädieren statt der Vorratsdatenspeicherung nun für die “Quick Freeze”, wie sie in Amerika schon seit langem erfolgreich eingesetzt wird. Da wird immer mehr gegen die Veramerikanisierung gewettert und nun sollen wir ausgerechnet unsere verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung einer Methode aus den Staaten opfern? Wie kann Schaar da von einer “sinnvolle Alternative” sprechen? Sollen wir uns nun von diesen kriminellen Spinnern von dem “AK Vorrat” vorschreiben lassen, wie wir mit Daten umzugehen haben.
Wie sagte schon Stasi 2.0? “Man kann nicht ständig mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen” und “.. dann muss halt das Grundgesetz geändert werden”. Nun ist der Mann leider nicht mehr für unsere präventive Sicherheit mehr zuständig, sondern nur noch für die Staatskorruption, oh Schreibfehler, es heißt natürlich “Staatsfinanzen”. Mit dem hätte es eine solche Annäherung und Wattebausch-Politik nicht gegeben. Der hätte diesen Leuten das Grundgesetz vor den Kopf gestoßen, schon allein, um dieses nicht unterm Arm herumtragen zu müssen.
Das wo durch die Vorratsdatenspeicherung kein wesentlicher Fahndungserfolg aufgewiesen werden konnte. Selbst um diese Möglichkeit ist nun die Staatsmacht gebracht worden.
Deswegen, liebe Dessauer Polizeidirektion!
Scheißt auf Gesetze und Grundrechte und verteidigt eure Speicherung bis zum letzten durchleuchteten Beamten! Ich komm dann auch vorbei und lege einen Kranz an das Denkmal des unbekannten Vorratsdatenspeicher-Verteidiger ab.

(Sollte jemand hier in dem Text eine gewisse Ironie entdecken, dann ist dieser Leser bestimmt solch ein uneinsichtiger Vorratsdatenspeicherungs-Gegner)

Links:

- Spiegel Online: Polizeidirektion spähte eigene Beamte aus

- heise Online: Polizeidirektion in Sachsen-Anhalt spähte eigene Beamte aus
- heise Online: Bundesdatenschützer plädiert für “Quick Freeze” statt Vorratsdatenspeicherung
- heise Online: Initiative zur besseren Verfolgung von Internetdelikten gefordert [Update]
- heise Online: Polizeipräsident: Urteil zur Vorratsdatenspeicherung bremst Polizei aus

- Daten-Speicherung.de: Initiative zur verbesserten Verfolgung von Internetdelikten ohne Vorratsdatenspeicherung

Anmerkung:
Ich frage mich ja gerade ernsthaft, ob ich wirklich noch darauf hinzuweisen, das der Artikel Ironisch gemeint ist und diesen mit:
Vorsicht Satire
kennzeichnen muss?

Wenn eine Maschine “Dünnpfiff” bekommt ;-)

Mai 24th, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Internet — Gaston @ 15:12

Manchmal ist es schon interessant, wie man auf Themen kommt.
So sitze ich heute des öfteren auf dem “stillen Örtchen”.
Nun gut, da fiel mir ein, das es mal vor einigen Jahren in Düsseldorf eine Ausstellung mit Werken von Wim Delvoye gegeben hatte. Der Raumgreifende Mittelpunkt dieser Ausstellung war die Installation “Cloaca”.
Es war nicht nur eine optische, sondern auch eine (Nasen-) Sinnliche Erfahrung, diese Installation. Diese ca. 12 Meter lange Installation sollte die Verdauung des Menschlichen Körpers nachempfinden. Am ende sollte auf eine rotierende Platte die Ausscheidung fallen.
Ein schöner Plan, aber was passiert, wenn die Verdauungsmaschine “Dünnpfiff” bekommt?
Nun, hier auf dem Bild zu der Ausstellung in Düsseldorf sieht man noch die gewünschten “Würstchen”. Problem war nur, das die Verdauungsmaschine während der Ausstellung ganz offensichtlich des öfteren an “Dünnpfiff” litt.
Hinweis:
Das Foto auf der Ausstellungsseite scheint nicht von der Ausstellung selbst zu stammen, sondern von Wim Delvoye selbst: Foto von der Cloaca auf der Webseite von Wim Delvoye. (Das Foto ist von 2000, während die Ausstellung in Düsseldorf 2002 war)

Für die Besucher blieb dann, wie ich es selbst erfahren konnte nur noch das Geruchserlebnis.

Was ich mich frage, ob da vielleicht das Hausrezept mit Salzstangen und dem Koffeinhaltigen Limonadengetränk geholfen hätte? :D

Links:

- Homeseite von Wim Delvoye
- Seite mit der Cloaca von Wim Delvoye (Die “Cloaca Original” ist das Modell, wie es in Düsseldorf zu sehen war)

Demokratie, Regierungskoalition, Opposition und das Merkel

März 10th, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Politik — Gaston @ 17:08

Ohne weitere Worte:


Toll! Ja! Nein! Merkel!
Uploaded by verbraucherinfoTV. – Up-to-the minute news videos.

Quelle: http://www.dailymotion.com/video/xcis4i_toll-ja-nein-merkel_news

Hey Leute, ich gehe in Rente! Outen lohnt sich bei der FDP ;-) Hartz4 für Taliban!

Januar 24th, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Gesellschaft,Politik — Gaston @ 17:58

Wie ich bei FIXMBR lesen konnte, beabsichtigt das Guido-Schnuckelchen, Terroristenaaussteiger finanziell zu unterstützen. Hat sich die Registrierung dieser Domain doch gelohnt.
Leider sieht es Oliver von FIXMBR nicht so positiv ;) . Er schriebt dazu:

Dieses liberale Dreigestirn3 – Westerwave, Leutheusser-Schnarrenberger und Brüderle – begeht ganzjährlich diese fünfte Jahreszeit — Deutschland wird vom Schalk regiert. Danke liebe FDP-Wähler wir wissen jetzt endlich wo wir euch verorten können …

Quelle und ganzer Text: Hartz4 für Taliban: der neueste Coup des liberalen Dreigestirns
(Hoffe, das Oliver, mir Rheinländer im Exil den kleinen Scherz nicht übel nimmt! ;) )

Nun, wie heißt es da bei Spiegel Online:

Außenminister Westerwelle will Taliban-Kämpfer bezahlen, damit sie den bewaffneten Kampf aufgeben.

Diesen Menschen und ihren Familien wolle die Regierung eine wirtschaftliche und soziale Perspektive bieten und dafür auch zusätzliches Geld in die Hand nehmen. “Darum wird es in London auch einen völlig neuen Ansatz zur Wiedereingliederung von Aufständischen in die Gesellschaft geben”, sagte der FDP-Chef.

Quelle und ganzer Text: Westerwelle kündigt Aussteigerprogramm für Taliban an

Nun, das erfülle ich doch alles! Wenn nicht, dann bitte ich das Guido-Schnuckelchen doch mal, mir schnellstens mitzuteilen, wo ich noch nachbessern muss. :D

Wer in dem Text irgendwo Ironie entdeckt, gönnt mir bestimmt nicht die “wirtschaftliche Perspektive”! :D

Links:

- FIXMBR: Hartz4 für Taliban: der neueste Coup des liberalen Dreigestirns

- Spiegel Online: Westerwelle kündigt Aussteigerprogramm für Taliban an

Neun Grüne Pfeile, die nur die Mitarbeiter sehen und ein paar Abmahnungen später!

Januar 22nd, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Internet,Recht — Gaston @ 14:18

9 Grüne Pfeile führen zu Abmahnungen!

Man stelle sich vor, mein Firefox-Browser würde mit meinem AdOnn “NoScript” die Werbung nicht ausblenden, sondern statt dessen mein Logo meines Dienstleistungsgewerbes anzeigen?
Was würde geschehen? Nun, bei ca. 98% aller aufgerufenen Seiten würde ich mein Logo (statt der Werbung) sehen.
Weiter stelle man sich vor, ich würde die Seitenbetreiber alle Abmahnen, weil ich auf deren Seite mein Logo sehen würde?
Was meint Ihr, ich wäre zu scherzen Aufgelegt?
Mitnichten! Aber keine Angst, ich habe so etwas nicht fertig gebracht, sondern die Firma “KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG”. Dort hat man mit einem Ad-Blocker die Werbung auf den Webseiten durch das eigene Logo ersetzt, eben 9 Pfeile, die Quadratisch angeordnet (3×3) dynamisch nach rechts oben zeigen.
Gut, das die Rechtsabteilung aufgepasst hat und angefangen hat die Seitenbetreiber, auf denen man die Logos sah abzumahnen. Das geht ja auch nicht, dass man auf deren Webseiten einfach das eigene Logio sieht, selbst wenn dies nur auf den Firmeneigenen Rechnern zu sehen ist.
Also ich kann das gut verstehen! ;)
Gut, es ist was peinlich, jetzt so im Nachhinein betrachtet, aber wer kann den so etwas ahnen? Eine Firma, die unter anderem “Multimedia / IT” und “Systemlösungen” (inkl. “IT-Lösungen”) anbietet bestimmt nicht!
Wie heißt es da so schön auf deren Web-Seite:

Mit den easy business network Produkten und Lösungen unterstützen wir unsere Partner und Fachhändler aktiv in ihrem Tagesgeschäft. Profitieren Sie von unseren Synergien, unserem Know-how und Erfahrungen aus individuellen Daten- , Logistik- und Softwareprojekten.

(Quelle: http://komsa.com/Distribution/easy-business-network.aspx)

So, so, ihren “Know-how und Erfahrungen”, scheinbar besonders aus “Softwareprojekten” wie Ad-Blocks bei Web-Seiten. :D

Humor scheint auch die Firma “Deloitte” zu haben. Diese hat in einem Festakt der oben genannten Firma den “Axia-Award 2009″ verliehen.
Besonders laut musste ich lachen, al ich las, dass die “KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG” den Award als “Sieger im Bereich „Personalmanagement“” bekommen hat. Ob sich da die Rechtsabteilung besonders hervor getan hat, geht aus dem Bericht leider nicht hervor. :D

Was sagte “Duglas Adams” mal zum Thema fliegen:

Fliegen heißt: Lernen, sich auf den Boden zu werfen, und ihn dann zu verfehlen.

Für die “KOMSA KOMMUNIKATION SACHSEN AG” heißt es wohl eher:
Surfen heißt: Lernen, den Bildschirm zu betrachten und die Rechtsabteilung zu verfehlen!

Links:
- Spiegel Online: Die lustigste Abmahnung des Jahres
- Heise Online: Abmahn-Super-GAU
- Blog von 100Partnerprogramme.de: Witzabmahnung von komsa an 100partnerprogramme.de und Die komsa-Abmahnung – 24 Stunden später
- newsropa.de: Deloitte zeichnet KOMSA AG mit dem “Axia-Award” aus
- Delloitte: Axia-Award 2009 in Ostdeutschland

Na Endlich, das Millenium-IT-Chaos ist da! Mit 10 Jahre verspätung. ;-)

Januar 5th, 2010

Abgelegt unter: *Grins*,Aktuelles — Gaston @ 10:13

Nun ist es da, der Millenium-Crash! Mit 10 Jahren Verspätung!

Bankautomaten können die Jahreszahl 2010 nicht verarbeiten und rückten dem Kontoinhaber kein Geld raus. Und in der Landeshauptstadt von NRW “Düsseldorf” gehen die Anzeigen der High-Tech-Züge nicht mehr.

Ob es auch die Chips in den Bahnen der Kölner Verkehrsbetriebe waren, das am 1.1., als ich an der Haltestelle Chlodwigplatz stand und die ersten Bahnen, die an mir vorbei fuhren alles mögliche anzeigten, nur nicht die Richtige Linie.
Oder lag das eher am Restalkohol der Bahnfahrer? ;)

Nun, meine Bank hat mir im neuen Jahr auf jeden Fall Geld rausgerückt und meinen Großeinkauf konnte ich auch anstandslos mit meiner Bankkarte bezahlen.

Ich hatte ja eher vermutet, dass der Anfang des Jahres mit “menschlichem Versagen” bei der Datumsangabe gekennzeichnet sei. An die IT-Gesteuerten Geräte/Karten hab eich diesmal gar nicht gedacht.
Ich erwarte eigentlich mehr, dass nach gut 10 Jahren der gewohnheitsmäßig eingetippten Doppel-”0″ in manchen Schreiben datumsangaben, wie z.B. “1.1.20010″ vorkommen können.
Auch hier bin ich gespannt, ob meine Prognose über dem Menschen als Gewohnheitstier zutreffen. ;)

Werbung ist was schönes! Endlich weiß ich, wie zuverlässig “uTracking” funktioniert!

Dezember 18th, 2009

Abgelegt unter: *Grins* — Gaston @ 09:06

Werbung ist doch was schönes!
Beim gelangweilten rumklicken auf der Seite eines großen Discounters entdeckt:

Bilder hochladen

Nun weiß ich endlich, wie “uTracking” funktioniert:

uTrack-Funktion:
Beim Einsetzen einer neuen SIM-Karte in das verloren gegangene Handy sendet dieses automatisch die Rufnummer der neuen SIM-Karte an eine von Ihnen vordefinierte Nummer. Damit kann man das Handy lokalisieren.


(Hervorhebung meinerseits gemacht)

Da bin ich aber beruhigt, dass ich nun weiß, dass ich mein wertvolles Handy immer wieder finden kann, wenn ich es mal verloren hab (ob das auch so funktioniert, wenn es geklaut wird?) :D

[Problem behoben] Die Blacklist mochte keine User von t-online mehr!

Dezember 17th, 2009

Abgelegt unter: *Grins*,Information,Internet — Gaston @ 18:09

Leider gab es einen Fehler in der Sicherheitssoftware und scheinbar war es mindestens einigen Besuchern, die über t-online kamen und nicht nur lesen, sondern auch mehr wollten (wie z.B. einen Kommentar schreiben) nicht möglich weiter vorzudringen. Für mich hatte dies gestern Tagsüber und heute (17.12.09) Vormittag bedeutet, dass ich nicht in meinen Account kam. Da ich tagsüber mit t-online arbeite.

Dank des unvergleichlichen “Actro” ist das Problem nun wohl behoben und er hat auch schon den Entwickler benachrichtigt. An dieser Stelle einen riesigen Dank von mir (dem Webseiten-DAU ;) ) an “Actro” für seinen Einsatz!

Hinweis
Bei der Gelegenheit möchte ich darauf Hinweisen, das ich versprochen habe über Weihnachten den Bildschirm (noch) länger aus zu haben. Ich werde also bis in den Januar etwas seltener hereinschauen.

UPDATE:

Actro hat in seinem Blog nun Infos über das Problem veröffentlicht: Bad-Behavior blockt Logins

ruldrurd
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